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GUT ZU WISSEN. Eine EinfĂŒhrung

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Unter dieser Rubrik erscheinen wesentliche Informationen, die fĂŒr eine Reise nach oder fĂŒr einen lĂ€ngeren Aufenthalt in (Nord-) Thailand wichtig sein können. Dieser Blog ist allerdings kein ReisefĂŒhrer oder Ratgeber fĂŒr alle Lebenslagen. DafĂŒr gibt es im Internet genĂŒgend andere Portale, Blogs und Sites.

So ist eine kĂ€uflich zu erwerbende Sammlung von entsprechenden website-Veröffentlichungen unter Band 1 dieser Rubrik im k-shop zu finden, die einen Überblick fĂŒr den an Thailand Interessierten gibt. Die einzeln aufgefĂŒhrten websites sind mit Kurzkommentaren versehen. Es muß nicht mehr lange im internet nach aussagefĂ€higen Thailandseiten gesucht werden. Das habe ich fĂŒr den Interessierten nun bereits getan.
Aktuell Wissenswertes wie das immerwÀhrende Thema VISUM wird im Band 1 abgehandelt.

Im Band 2 sind wichtige FACTS and FIGURES zu Thailand zusammengetragen worden. Die Eintragungen werden laufend ergÀnzt und aktualisiert.

Im k-shop unter Band 2 der Reihe Gut zu Wissen ist ferner ein Englisch-Deutsches Wörterbuch mit verwandten Begriffen zu erwerben. Einmal Vokabel lernen, und sich gleichzeitig den Wortschatz zweier Sprachen zu erarbeiten, das ist insbesondere fĂŒr englisch und deutsch lernende AuslĂ€nder interessant. SpĂ€ter, in Zusammenarbeit mit Thais, sollen die entsprechenden Begriffe in thailĂ€ndisch hizugefĂŒgt werden.

Im Band 3 sind Thailands LARGEST OF THE WORLD zu finden, so unter anderem der grĂ¶ĂŸte Buddha. Alle entsprechenden Artikel sind freigeschaltet; ein diesbezĂŒgliches ebook gibt es (noch) nicht.

Band 4 beschÀftigt sich mit der thailÀndischen Lebensart und den unterschiedlichsten menschlichen Gruppierungen im Vielvölkerstaat.
Auch hier sind noch viele weitere Recherchen notwendig, um ein umfassendes ebook zu erstellen.

Band 5 soll die Bedeutung von ChiangMai fĂŒr den Norden aufzeigen, wĂ€hrend die FolgebĂ€nde thematisch noch offen sind.

Alle Informationen von Gut zu Wissen werden stÀndig aktuell gehalten und ergÀnzt.


NEVER ENDING STORY: VISA FÜR THAILAND

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Aktualisiert am 04.02.2018.
Alle Erfahrungen, von Freunden und von mir zum Thema VISA, sind hier aufgeschrieben. Wer weitere Tips haben möchte, der kann mich gern unter SKYPE: reinhard.servas kontaktieren.

Ich versuche, diese Informationen so aktuell wie möglich zu halten. Dennoch bin ich natĂŒrlich kein verbindliches AuskunftsbĂŒro.

Los geht es: im zweiten Anlauf hatte ich mein erstes Jahres-Visum in Berlin in der thailĂ€ndischen Botschaft (www.thaiembassy.de) in nur drei Minuten beantragt! Beim ersten Anlauf allerdings stand ich tagsĂŒber vor verschlossener TĂŒr. Der Grund: es war Feiertag in Thailand, der auch in Deutschland von den Thais zelebriert wird. Also sollte man sich vorher schon nach den fĂŒr uns weitgehend unbekannten Feiertagen erkundigen oder sich einen Thai Kalender anschaffen.
Ein Visum bekommt man auch bei den thailÀndischen Konsulaten in einigen anderen deutschen StÀdten (s. aktuelle Auflistung der Thai-Botschaft).

Das Longstay-Jahres-Visum Non Immigrant 0/M ist fĂŒr Ă€ltere Thailand-Reisende das Standard-Visum. Man kann damit innerhalb eines Jahres so oft ein- und ausreisen wie man will, mit einer maximalen Dauer von jeweils 90 Tagen Aufenthalt. Bedingungen derzeitig: Preis von 150,- Euro cash bei Antragstellung einzahlen, mindestens 50 Jahre alt seiend und mit einem garantierten Monatseinkommen von derzeitig 1.200,- Euro ausgestattet sein. Der Einkommensnachweis ist per Kopie abzugeben. Es braucht keine amtlich beglaubigte Abschrift zu sein. Sicherheitshalber sollte man das Original zur Einsichtnahme mitnehmen. Ferner: der Reisepaß darf natĂŒrlich zwischenzeitlich nicht ablaufen. Ein Ă€rztliches Gesundheits-Attest ist z.Z. bei diesem Visa-Typ nicht nötig.
Man kann sich dieses ganzseitige, reprĂ€sentative Visum, eingeklebt in den Reisepass, nach spĂ€testens drei Tagen persönlich abholen (Ausweis nicht vergessen !) oder gegen EinschreibegebĂŒhr auch zusenden lassen. Dazu muß man einen vorbereiteten, frankierten Einschreibebrief bei Antragstellung mit abgeben.

Bei Beantragung des zweiten Jahres-Visums habe ich mehr als zwei Wochen auf meinen Einschreibebrief mit Reisepaß und Visum gewartet. Da ich mich in der Gegend aufhielt, bin ich dann zur Botschaft gegangen. Es stellte sich heraus, daß mein Reisepaß nach Visum-Eintrag verlegt und folglich auch nicht abgeschickt wurde. Mit vielen Entschuldigungen hatte ich nach fĂŒnf Minuten-Suche meinen Reisepaß mit Visum bekommen.

Ferner gibt es, komplizierter, das Jahresvisum zum Dauer-Aufenthalt fĂŒr Rentner (Retirement Visa). Es ist zuzusagen das 5-Sterne-Visum. Die HĂŒrden fĂŒr dieses Visum sind dementsprechend in Deutschland höher: nachzuweisen bzw. vorzulegen sind zusĂ€tzlich ein höheres mtl. Einkommen (derzeitig 1.500,- Euro), ein polizeiliches FĂŒhrungszeugnis und ein Attest vom Hausarzt. Will man mit diesem Visum zwischenzeitlich aus Thailand ausreisen, dann muß man sich bei der Immigration Police in Thailand vor der Ausreise am jeweiligen internationalen Flughafen melden, denn ohne eine zu bezahlende re-entry permission verfĂ€llt das Visum.
Ansonsten, mit Retirement-Visum, muß man sich wĂ€hrend des Jahres in Thailand alle 90 Tage bei der Immigration Police melden. Das geht inzwischen zum GlĂŒck auch postalisch. So verhindert man lange Wartezeiten. Per internet soll laut website der Immigration Police die 90 Tage-Meldung nunmehr auch möglich sein. Aber: selbst mit Hilfe einer thailĂ€ndischen Verwaltungsfachkraft gelang es mir nicht, die internet-Meldung zu bewerkstelligen. Ich nutze also weiterhin den Postweg.

In Thailand selbst kann man ein Longstay-Non-Immigration Visa in ein Retirement-Visa umwandeln lassen, will man nicht alle 90 Tage ausreisen. FĂŒr diesen Visa-Typ sind weitere Anstrengungen nötig: der Einkommens-Nachweis liegt höher, bei derzeit umgerechnet ca. 1.700,- Euro mtl. (Stand November 2017). Der Nachweis ist beglaubigt in der deutschen Botschaft in Bangkok oder in einem deutschen Konsulat (Pattaya oder Chiang Mai) ĂŒbersetzen zu lassen, persönliches Erscheinen ist dort also angesagt mit Bezahlung der GebĂŒhr von umgerechnet 40,- Euro.
Sollte der Rentner mit Bleibe-Wunsch in Thailand nicht so hohe EinkĂŒnfte beziehen, dann bleibt ihm noch die Möglichkeit, derzeit umgerechnet ca. 20.000,- Euro auf ein thailĂ€ndisches Konto einzuzahlen. Dieses Geld muß dann dort "geparkt" werden. D.h., es muß bereits monatelang auf dem Konto sein bei VISA-Antragsstellung. DafĂŒr ist dann auch noch extra eine aktuelle BestĂ€tigung der Bank vorzulegen...

Ferner, fast noch komplizierter als die Beantragung eines Visums, ist bei jedem Visa-Typ nach Einreise ein Aufenthaltsort im Lande nachzuweisen. Dazu benötigt man sofort nach Einreise ein Miets- oder Wohnrecht bei einem InlĂ€nder oder bei einer Hausverwaltung o.Ă€. Der Vermieter muß mit seinem Hausbuch selbst bei der Immigration an einem besonderen Schalter erscheinen und schriftlich das WohnverhĂ€ltnis bestĂ€tigen. Ich habe dafĂŒr 1.600,- BATH bezahlt, umgerechnet z.Z. gut 40,- Euro. Zum ersten Mal habe ich in Thailand nicht eine freundliche, hilfsbereite Dame am Schalter erlebt, sondern eine gut in englisch maulende, mittelalterliche Beamtin mit unverschĂ€mt persönlich stellenden Fragen. Der Grund fĂŒr die Unfreundlichkeit mag wohl gewesen sein, daß ich nicht bei Einreise mich innerhalb der vorgesehenen 24 Stunden bei der Immigration Police gemeldet habe. Das war meiner Unwissenheit geschuldet. Ich gab dann an, monatelang durchs Land gereist zu sein und jetzt erst, mit Beantragung des Retirement-Visums, eine feste Bleibe zu haben. Die bezahlten 1.600,- BATH sollen angeblich eine StrafgebĂŒhr sein bei nicht rechtzeitiger Meldung. Das werde ich bei der nĂ€chsten Einreise verifizieren können, wenn ich mich dann innerhalb von 24 Stunden zurĂŒckmelden werde.

Im Übrigen muß man sich mit jedem Visum theoretisch bei jeder Immigration Police wieder neu melden, sollte man seinen Standort zwecks Reisen im Lande verlassen... Ich habe hier noch keinen AuslĂ€nder erlebt, der sich daran gehalten hĂ€tte.

Mit Formularen und einem Paßbild versehen, darf man sich nach Erhalt des Aufenthaltnachweises in die Schlange der Wartenden einreihen. Da pro Tag nur zwanzig Retirement-Visa bei der Immigration Dienststelle ausgestellt werden, muß man an einem anderen Tag schon mitten in der Nacht aufstehen - oder sich fĂŒr 500,- BATH einen Thai-Stellvertreter "einkaufen", der dann in der Schlange ausharrt, bis man spĂ€testens um 08.30 selbst erscheint. Sofern man alles Papiere zusammen hat, bezahlt man z.Z. 1.900,- BATH fĂŒr den VISUM-Stempel bei einer Warte- und Bearbeitungszeit von ca. 1,5 Stunden.

Als ĂŒberdurchschnittlich gebildeter MitteleuropĂ€er habe ich in drei AnlĂ€ufen, mit RatschlĂ€gen eines befreundeten Schweizer Rentners und mit weiterer inlĂ€ndischer Hilfe schließlich mein begehrtes und angesehenes Retirement-Visum in ChiangMai ergattern können.
Empfehlung: sich bei lĂ€nger als 30 Tage geplanten Reisen vorher bei der Botschaft bzw. auf deren website in deutsch ĂŒber die sich stĂ€ndig Ă€ndernden Visa-Einreisebedingungen erkundigen (www.thaiembassy.de/visa).

Was man ansonsten in puncto Einreise beachten sollte: im Flugzeug muß immer ein Handzettel (Formular TM 6) ausgefĂŒllt werden (Lesebrille nicht vergessen !), auch bei einem Jahresvisum. Ein Teil des Laufzettels wird dann in den Reisepaß bei Einreise eingetackert und bei Ausreise wieder entfernt. Sollte man vergessen haben, im Flugzeug den Laufzettel auszufĂŒllen, kann man das noch vor den Immigration-Schaltern nachholen. Bei meiner letzten Einreise wurde dieser Laufzettel vom Beamten nicht in den Paß eingetackert. Promt verlor ich diesen Zettel bei einen der ewigen Vorzeigeaktionen des Passes.
Ich hatte schon große Sorge, daß dies zu spĂ€teren Komplikationen fĂŒhren könnte bei den 90 Tage-Meldungen und bei Ausreise. Meine Verwaltungsspezialistin rief diesbezĂŒglich im Call Center der Immigration Police an und konnte mich beruhigen: die Daten des Zettels wĂ€ren elektronisch aufgezeichnet und bei jedem Vorgang durch einen Beamten entsprechend abrufbar. Dennoch, preußisch korrekt, bekam ich von ihr auf Thai einen entsprechenden schriftlichen Verlust-Hinweis, den ich jetzt immer mit mir trage.

Das sogenannte VISA-Running oder Border-Running war fĂŒr diejenigen ein Muß, die nur eine 30-Tages-Touristen-Aufenthaltsberechtigung ohne Visum hatten und ihren stĂ€ndigen Aufenthalt verlĂ€ngern wollten. Dann ging es ab ĂŒber die Grenzen, zum Beispiel nach Myanmar, um sogleich wieder einzureisen.
Kosten fĂŒr Myanmar: Einreise fĂŒr 500,- BATH derzeitig; keine Kosten bei Wieder-Einreise nach Thailand. Dann hatte man fĂŒr vier Wochen ein weiteres Aufenthaltsrecht. Diese EinreisemodalitĂ€t wurde, weil viele Farangs das nutzten, zwischenzeitlich auf nur noch 14 Tage verkĂŒrzt. Seit einiger Zeit ist das Visa Running so nicht mehr möglich ! Entsprechende Hinweise gibt es an der Grenze auf Englisch.
Bei erneuter Einreise via Flug mit Touristenstatus hingegen kann man sich (zur Zeit noch) weitere 30 Tage in Thailand aufhalten. Diese Wieder-Einreisen per Flug werden bis zu 2x pro Jahr geduldet. Auch hier gilt: diese Angaben können sich stÀndig Àndern!

Die Immigration Police will mit all diesen Maßnahmen die langfristig im Lande weilenden AuslĂ€nder zwingen, Non-Immigrant- oder Retirement-Visa zu beantragen. Das bringt Geld ein und garantiert dem Staat, daß nur vermögende AuslĂ€nder sich hier legal aufhalten.

In Thailand selbst besteht fĂŒr Touristen die Möglichkeit, die 30 Tage-Aufenthaltsberechtigung in ein Touristen-Visum mit Laufzeit von bis zu einem halben Jahr mit mehrmaligen Einreisemöglichkeiten umwandeln zu lassen. Es kostet zur Zeit 1.800,- BATH. Das Procedere ist ebenfalls nicht ganz einfach; alles ist auf Thai und Englisch im Internet der Immigration Police beschrieben. Ohne Englisch-oder Thai-Kenntnisse ist der Reisende praktisch in Visa-Fragen hilflos.

Die Immigration Police unterhĂ€lt immerhin auch eine Hotline zur telefonischen Erkundigung, in Thai und Englisch. Das klappt ganz gut zumindest fĂŒr grundsĂ€tzliche Fragen.

Es soll einen neuen Visa-Typ geben, in 2015 geplant, allerdings erst in 2017 eingefĂŒhrt: ein 10-Jahres-Visum. Das ist ein teurer Spaß und wird wohl kein Erfolgsmodell. NĂ€heres hierzu, sowie mir weitere Informationen und Erfahrungen vorliegen.

Zwischenzeitlich, wieder ganz neu ab Anfang 2018, gibt es ein 4-Jahres-Visum fĂŒr FachkrĂ€fte und/oder Besserverdienende mit einem mtl. Einkommen von mindestens 200 Tsd. BATH mtl.(umgerechnet ca. 5 Tsd. Euro). Grundlage fĂŒr die FachkrĂ€fte ist eine Berufsliste mit 10 zukunftstrĂ€chtigen Branchen. Mit diesem Visa-Typ können auch Familienangehörige einreisen. Die ĂŒbliche 90 tĂ€gige Meldepflicht entfĂ€llt. Eine Meldung muß dann nur noch einmal im Jahr erfolgen.

Insgesamt gesehen, ist der Apparat der Immigration Police groß und mĂ€chtig... Man möchte neben den Millionen-Massen an Touristen gern nur noch die "reichen" Rentner kontrolliert ins Land lassen. DafĂŒr allerdings hat die Verwaltung in Thailand nicht nur fĂŒr einfache GemĂŒter einen gewaltigen, eher abschreckenden HĂŒrdenlauf der Visumspflicht installiert. Es ist ein wahrer preußisch-korrekter, aber langwieriger Verwaltungs-Ablauf.

Nach und nach werde ich zum VISA-Spezialisten fĂŒr Thailand...


Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.thaiembassy.de/visa, www.immigration.go.th, www.chiangmaiimm.com


Lesenswerte Websites, Blogs und Portale ĂŒber Thailand jetzt im k shop beziehbar.

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Unter dieser Rubrik: - GUT ZU WISSEN - war die gesamte Aufstellung einige Zeit freigeschaltet.
Nunmehr, nach Erweiterungen, ist das kleine nĂŒtzliche Werk, als Reisevorbereitung und als erste Orientierung in Nordthailand gut geeignet, im k-shop als Band 1 dieser Reihe zu beziehen. Die Aufstellung wird stĂ€ndig Ă  jour gehalten, das geht eben nur via ebook. Letzte Aktualisierung: Februar 2017.
Mit Hilfe solcher Sites habe ich mein Anfangswissen vor dem ersten Thailandaufenthalt aufgebaut, und immer wieder schaue ich gern auf die ein oder andere Seite. Niemand braucht mehr endlose Stunden durchs Netz zu browsen, um Thailandinfos aller Art zusammen zu bekommen. Kompakt und kurz gibt es hier die wesentlichsten Infos zu allen Fragen about Thailand.