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LUSTIGES UND SKURRILES AUS DEM LAND DES LÄCHELNS

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Viel Lustiges und Skurriles aus dem Land der Thais gibt es in diesem Band zu lesen.
Die Stories haben mir beim Schreiben besondere Freude bereitet, denn wirklich schöne Begegnungen mit Land und Leuten haben die Geschichten erst ermöglicht.
Ich denke, das wirkt ansteckend. SANUK - Spaß haben und Freude erleben, ein Lebensmotto der Thais, begleitet den Leser durch alle Episoden.
So kringelt sich der Elefant vor Lachen, wenn die Schlange verzaubert mit einem Elefantenkopf durchs GelĂ€nde schleicht, und in Baan Tawai, dem Kunsthandwerkerdorf nahe bei Chiang Mai, werden alle möglichen GebrauchsgegenstĂ€nde in die gefertigten Objekte mit einbezogen, ein bißchen Ă  la Warhold.
Bereits nach Erscheinen des Bandes ergaben sich so viele neue Aspekte, daß ich kurz darauf eine ĂŒberarbeitete Neuauflage schuf.
Das ist eben der große Vorteil eines ebooks: AktualitĂ€ten sind schnell einzubauen.
Zu beziehen ist dieser Band, wie alle ebooks auf dem Blog, einfach mit einigen Klicks unter der Rubrik: k(ultur)-shop.
In Folge auch hier einige AuszĂŒge als apetizer; alle Artikel des ebooks sind unten im Inhaltsverzeichnis aufgefĂŒhrt.


LINGA UND PHALLUS KULTE

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Fast alle patriarchalisch geprĂ€gten Kulturen kennen sie: die SĂ€ulen der Welt. Wir finden prĂ€historische Höhlenzeichnungen mit entsprechenden Abbildungen in Nordspanien, in SĂŒdfrankreich und auch in der Sahara. Das alte Ägypten kennt den Fruchtbarkeitsgott MIN, abgebildet mit erigiertem Glied. In SĂŒdĂ€thiopien werden heute noch Riten gepflegt mit vorangetragenen PHALLUS Abbildungen. Im SHINTOISMUS ist das Honen Fest bekannt mit einer Penis Prozession. Die in Europa siedelnden KELTEN bauten riesengroße, bis ĂŒber zehn Meter hohe Menhire, die uns heute sogar in der Comic Literatur als Hinkelsteine begegnen. Selbst in Deutschland wurde in jĂŒngster Zeit, in 2004, ein solcher HĂŒnen- (Hinkel-) oder Riesen-Stein gefunden, datiert auf circa 28 Tausend Jahre! Er wird als „Phallus von Scheckingen" bezeichnet. Die Griechen pflegten recht fröhliche Fruchtbarkeitsfestgelage, und der Begriff Phallus wurde ĂŒbernommen in die antike griechisch–römische Welt durch den Kult des PRIAPOS.
In einigen LĂ€ndern gibt es heute noch einen recht lebendigen Phalluskult, so zum Beispiel in BHUTAN, diesem kleinen Königreich am Himalaya, zwischen Nordindien und Tibet gelegen. Schamlos werden Riesenphalli, oft noch verziert oder in sich ergießendem Zustand, auf HauswĂ€nde und andere geeignete FlĂ€chen gemalt. Beim Hausbau werden hölzerne SĂ€ulen als Phalli gestaltet. Hier haben wir die SĂ€ulen der Welt nicht nur sprichwörtlich, sondern zum Greifen nah. Auch als GebrauchsgegenstĂ€nde werden in Bhutan Phalli eingesetzt, so als EndstĂŒcke fĂŒr hölzerne Wasserleitungen, und wasserspeiende Brunnen haben oft einen Phallus als MundstĂŒck.
In Thailand ist dieser Kult nicht mehr ganz so offensichtlich, doch auch hier findet Mann ab und an auf den TouristenmĂ€rkten noch diverse Phallusfiguren in allen GrĂ¶ĂŸen aus Holz, naturfarben, bunt oder mit Schnitzarbeiten versehen. Besondes edle Teile werden aus Elfenbein geschnitzt. Solch ein Teil, circa fĂŒnzig cm hoch, ist fĂŒr schlappe eintausend Euro erwerbbar. Allerdings, Elfenbein kaufe ich grundsĂ€tzlich nicht, siehe dazu die AusfĂŒhrungen zum Artenschutz im vierten Band des NORDTHAILANDREPORTERS.
Auch in einigen thailĂ€ndischen Tempeln werden diese mĂ€nnlichen Potenz- und GlĂŒcksverstĂ€rker in kleineren AusfĂŒhrungen angeboten. Gern verdienen sich die Klöster und Holzschnitzer durch solche Arbeiten ein Zubrot. Die Phalli gibt es im Handwerkerdorf Ban Tawai auch riesengroß als hölzerne Tischaufsteller oder als Dekoration fĂŒr das Sideboard, ferner als SchlĂŒsselanhĂ€nger, als Bierflaschen– oder Kronkorkenöffner, aber auch en miniature, am GĂŒrtel zu tragen.
Kurzum, der Pahlluskult ist eine praktisch weltweite Erscheinung in patriarchalisch geprĂ€gten Gesellschaften. Woher aber kommt dieser Kult speziell im buddhistisch geprĂ€gten Bhutan und auch in Thailand ? Nachweislich propagierte ein im 15. Jahrhundert u.Z. nach Bhutan aus Indien eingewanderter Mönch den Phalluskult als Anschauungsstrategie gegen ein zu sĂŒndiges Leben. Ihm zu Ehren wurde ein Tempel errichtet, oft und gern besucht von in- und auslĂ€ndischen Paaren, die auf FertilitĂ€t und Zeugung hoffen.
Viel Ă€lter sind bekannte Phallusdarstellungen der hinduistischen Welt. Zu besichtigen sind Steinstelen in Museen, so zum Beispiel in Surin, einer thailĂ€ndischen Stadt im SĂŒdosten des Isaan, nahe der kambodschanischen Grenze gelegen. Auch im Nationalmuseum von Bangkok sind riesige steinernde Phallusgebilde zu bestaunen. Die KMER Kultur, die zeitweise weit ins heutige Thailand hineinragte, war vorwiegend hinduistisch geprĂ€gt. Etliche hinduistische EinflĂŒsse in Architektur, bei bildlichen Darstellungen, GebrĂ€uchen und Riten sind so auch im heutigen Thailand zu finden. Der höchste Gott Hindu Gott SHIVA wird mit den zum Teil riesigen PhallussĂ€ulen in Zusammenhang gebracht; einige archĂ€ologische Funde deuten sogar auf einen Phalluskult schon vor der Verehrung von Shiva hin.
Das Wort Phallus selbst kommt aus dem Griechischen, bekannt durch die Feste zu Ehren des Gottes DYONYSOS oder auch PAN, dem Hirtengott. Wir kennen die Abbildungen des PAN mit riesigem Penis, gern als Urlaubs-Postkarte aus Griechenland verschickt.
Im Asiatischen heißt der Körperteil einfach LINGA (Zeichen,Symbol) oder LINGHAM (aus dem Sanskrit). Wer sich fĂŒr Mehr interessiert, kann sich gern an mich wenden; ich habe recht viel Material zusammengetragen, inklusive einer Fotosammlung aus dem EROTIC GARDEN bei Mae Rim, nördlich von Chiang Mai und vom Markt der Kunsthandwerker in Ban Tawai.
Der Kopf, im Buddhismus der edelste Körperteil, bleibt frei von schnöden individuellen Gedanken an GlĂŒck und Zeugungskraft. An einer Halskette einen PhallusanhĂ€nger zu tragen, geht gar nicht. Viele Thai MĂ€nner tragen stattdessen große Ketten um den Hals mit einer kleinen Buddhafigur, in Glas oder Plastik eingeschmolzen.
Ein kleines Phallus Utensil wird dann eher am GĂŒrtel getragen oder auch gern als SchlĂŒsselanhĂ€nger genutzt. Buddha wacht, steht oder sitzt ĂŒber alle anderen Gedankenwelten. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß Buddhafiguren im Original oder auch als Replik nicht ausgefĂŒhrt werden dĂŒrfen. Dieses Problem habe ich mit meiner FĂŒnfergeschenkpackung Phalli als geschnitzte, hölzerne SchlĂŒsselanhĂ€nger nicht.


LAND DES LÄCHELNS

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Unter diesem Titel trage ich einige Stereotypen und Bekanntheiten ĂŒber Thailand zusammen. Zuerst: ja, es ist ein Land des LĂ€chelns, obwohl zunehmend durch Massentourismus das LĂ€cheln auch schon mal erstarren mag. Mann/Frau kann ja nicht immer lĂ€cheln bei all dem, was auf sie einströmt. Und: obiger Titel bezeichnet ursprĂŒnglich
n i c h t Thailand! Die Operette gleichen Namens baut hingegen Verbindungen zwischen Österreich und China auf.
Leider notwendige Randnotiz: diese Operette gehörte auch zum Lieblingsrepertoire des großdeutschen FĂŒhrers. WĂ€hrend der Komponist, Lehar, in dieser Zeit noch recht gut ĂŒber die Runden kam, wurden die Librettisten entweder verfolgt oder sogar in einem Arbeits-KZ umgebracht. Warum? Sie gehörten nicht dem "Herrenvolk" an.
Die SIAMESISCHEN ZWILLINGE sind der wohl bekannteste Begriff, den man mit Thailand (ehemals Königreich SIAM) in Zusammenhang bringt, obwohl siamesische Zwillinge nicht nur hier vorkommen.
Gleich danach kÀme wohl das Thema SEXTOURISMUS. Wer lÀchelt, bekommt nicht nur mehr Trinkgeld. Barladies sind Weltmeister im LÀcheln. Das wird von mir noch vertiefender literarisch zu bearbeiten sein.
THAI MASSAGE hat mit verkapptem Sex nichts zu tun. An jeder Straßenecke wird mehr oder weniger professionell ab gut zwei € aufwĂ€rts angeboten: Gesichts-, Fuß-, Ganzkörpermassage, ManikĂŒre und PedikĂŒre. Es gibt spezielle AusbildungsstĂ€tten fĂŒr Massage und Spa. Auch weibliche HĂ€ftlinge bekommen als Resozialisierung die Möglichkeit, zu Ende ihrer Haft im Women Prisoner CafĂ© in der Altstadt von Chiang Mai Massagen fĂŒr Jedermann anzubieten. Bei Thai Massagen ist mir das LĂ€cheln vergangen. Es geht hart, aber wirkungsvoll zur Sache. Es wird gezogen, gezerrt, geklopft. Alle meine Verspannungen sind weg. Nach einem Tag kann ich dann auch wieder lĂ€cheln.
THAI BOXING (MUAY THAI) gibt es in unterschiedlichen Stilen in Nord und SĂŒd, aber immer als anerkannte Sportart. Das erste große, kommerzielle Boxstation wurde 1945 in Bangkok gebaut. Die Boxer habe ich weniger lĂ€cheln sehen, eher mit angespannt verzerrten Gesichtern.
Dem wichtigen THAI FOOD soll ein spezieller Artikel gewidmet werden, beim allseits beliebten Essen wird wieder viel gelĂ€chelt und gelacht: SANUK, Freude und Spaß haben.
Zunehmend bekannter wird die staatliche Airlines der Thais, die THAI AIRLINES. Mein kurzer Test zwischen Bangkok und Chiang Mai bewies: vorzĂŒglich, nicht nur die große Beinfreiheit der Sitze, sondern auch Service und Aussehen der bildhĂŒbschen Stewardessen. FĂŒr die Damen: es gibt auch gutaussehende Thai Stewards. Einer sprach mich in lupenreinem Hochdeutsch an, ob er mir helfen könne beim Verstauen meines HandgepĂ€cks. Er hatte sein Abitur in einer Kleinstadt in der NĂ€he von Berlin gemacht. Wer nur 20 Kg GepĂ€ck statt 23 Kg hat, der kann auch mit der billigeren Tochter-Airline THAI SMILE fliegen, das LĂ€cheln gibt es hierbei wieder gratis, Nomen est Omen.
Überall und immer wird gelĂ€chelt, wie die Bilder beweisen. Ob im Kindergarten oder ob bei der Arbeit wie hier bei der Erdbeerernte mit 31 Grad C. Hitze im Februar. Auch Skulpturen können lĂ€cheln. Die Tonfigur freut sich ĂŒber Spenden fĂŒr einen Kindergarten. Be continued, falls mir noch Etwas zum Thema LĂ€cheln einfallen sollte.


VON DICKHÄUTERN UND ANDEREM GETIER

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Bevor es ins Elefanten Camp ging, hatte ich bereits vielfÀltige Begegnungen mit diesen hochverehrten Tieren in Chiang-Mai.
Keine Angst, sie laufen nicht frei in den Straßen herum. Das wĂ€re allerdings eine Überlegung wert, um den maßlosen Verkehr zu entschleunigen. Auf der anderen Seite: stellt Euch mal Elefanten
mit Smog-Gesichtsschutzmasken vor. Die brĂ€uchten RiesentĂŒcher. Nun ja, nicht alle meine Ideen sind praktikabel. Sonst wĂ€r ich schon lĂ€ngst MillionĂ€r.
Nein, diese Tiere sind hier in vielfĂ€ltigster Form in Stein und Holz verewigt, vor allem auf diversen Tempelarealen. Ferner dienen sie als Design-Vorlagen fĂŒr viele kunsthandwerklichen Erzeugnisse, bis hin zum PINK ELEPHANT. Welche Bedeutung diesen Tieren in Nordthailand zukommt, lĂ€ĂŸt sich unter anderem daran erkennen, daß sich ein WAT in Chiang Mai speziell den Elefanten widmet: die Elefantenskulpturen verzieren EingĂ€nge und sind als wichtige „BeschĂŒtzer“ und WĂ€chter bei speziellen Monumenten eingesetzt. Sie haben alle möglichen Formen, GrĂ¶ĂŸen und Verzierungen. Dort war frĂŒher der königliche Elefantenstall. Mitten in der Altstadt, in dem großen WAT CHEDI LUANG mit der buddhistischen UniversitĂ€t, ist der grĂ¶ĂŸte CHEDI (Gedenkmonument) der LanNa Kultur zu finden. Nicht verwunderlich: riesige steinerne Elefanten sind Verzierungen des riesigen Bauwerkes.
Das ehemalige Stadttor im Norden ist dem weißen, königlichen Elefanten gewidmet. Nicht umsonst zogen die LaNa-Könige gerade durch dieses Tor in die Stadt, das sollte ihnen Kraft und eine gute Zukunft geben. Es ist wohl Schicksal, daß ich ausgerechnet in NĂ€he dieses Stadttores logierte, unbewußt und ungeplant.
Ein sehr schöner, großer Elefant aus Stein steht am WAT Eingang gegenĂŒber meiner ersten Schreibstube, dem Restaurant Bon Ca Va: ganz in schwarz, mit langen elfenbeinfarbenen Hauern, abstehenden Ohren, Luft zu fĂ€chernd, ist ja auch sehr heiß hier. Der schwarze Elefant trĂ€gt einen prachtvollen Überhang und einen sehr schönen Kopfschmuck. Er ist das Symbol des Kriegselefanten. Neben den steinernen und hölzernen gibt es noch tausende von wildlebenden Elefanten im hĂŒgeligen Dschungel des Nordens. Circa zwanzig Prozent des Tierbestandes sollen in pflegenden Einrichtungen leben. Damit sind keine Behinderten- oder Altersheime gemeint, sondern es sind die Dschungel Camps, in denen auf privatem GelĂ€nde kleine Herden von bis zu zehn Tieren mehr oder minder gehegt und gepflegt werden. Es gibt sogar spezielle Elefantenkliniken.
Ich wurde von meinem Vermieter in ein Camp vermittelt, wo auch zwei Baby Tiere leben. Dort angekommen, wurden zwei Gruppen von je zehn Besuchern wie folgt eingeteilt: die eine Gruppe zog mit Buschmessern los, um Bananenstauden zu schlagen, die andere Gruppe kĂŒmmerte sich um Tierpflege wie Abschrubben der Tiere, Kot entsorgen und anderes mehr. Ich bin leider nicht dem Futter-JĂ€ger -Trupp zugewiesen worden, sondern der Kot-Gruppe. Das war nicht tragisch, es war ja nur fĂŒr kurze Zeit. Hauptsache, Du kannst Dich in der NĂ€he der Tiere aufhalten.
Nach getaner Arbeit und bester Einweisung als ElefantenfĂŒhrer ging es los mit dem Elefantenritt ĂŒber hĂŒgeliges GelĂ€nde und im Fluß entlang zu eine Vertiefung, wo Elefanten und ihr Trupp gemeinsam
planschen und baden können. Erwachsene werden bei den Tieren wieder zu Kindern...Es ist wie eine Beruhigungstherapie, mit diesen Tieren zusammen zu sein. Sie haben ein langes Leben, ein bestes GedĂ€chtnis, viel Geduld , strahlen eine elementare Ruhe aus und sind dank ihrer Intelligenz Ă€ußerst lernfĂ€hig. Kleine MusikstĂŒcke zu spielen, Malen und anderes mehr bringen sie ohne Weiteres zustande. Obwohl ich nicht weiß, ob diese Art von Dressur gut oder schlecht fĂŒr die Tiere ist. Insgesamt gesehen, ist der asiatische Elefant friedfertiger als seine großen afrikanischen Verwandten. vielleicht liegt es auch daran, daß die DickhĂ€uter in Thailand nicht illegal gejagt und zu tausenden abgeschlachtet werden, um an das begehrte Elfenbein zu kommen.
Was gibt es sonst fĂŒr Tiere? Affen, Schlangen und Insekten gibt es in dauerhaften Ausstellungen. Allerdings, Schlangen habe ich selbst nur gesehen zum Einen auf dem Fahrradtrip: erst liquidiert auf der Straße per Autoreifen, und dann ausgetrocknet auf dem Asphalt liegend, zum Anderen aus dem Auto heraus, wenn sie versuchen, vor diesen zu fliehen. Zur Beruhigung der Reisenden kann ich sagen, daß es hier nicht gerade von Schlangen wimmelt, sie treten nur vereinzelt auf, siehe den Artikel SNAKE.
Die Affendressurshow habe ich nicht besichtigt, dafĂŒr die Tiger Show. Über diese Show, Tiger Kingdom genannt, hatte ich bereits berichtet. Einen Zoo mit einem etwas anderem Konzept gibt es auch in Chiang Mai, darĂŒber habe ich im zweiten Band des NORDTHAILAND REPORTERS bereits geschrieben.
Im Stadtmuseum war eine Ausstellung ĂŒber einheimische Vögel zu sehen. Eine wahrlich exotische, bunte Pracht war das. Nicht Jeder weiß, daß Thailand enes der artenreichsten LĂ€nder der Welt ist.
Ein Schulprojekt zeigte Kinderzeichnungen und -Exkursionen unter dem Motto: EIN KÄFIG IST KEIN HEIM. Das hat mir besonders gefallen.
Wer lĂ€ĂŸt sich schon gern einsperren, in Thailand, dem Land der Freien.
Uns Hundefreunden wird ein besonderes Kapitel interessieren: Klosterasyl fĂŒr Hunde. Hunden kommt historisch bedingt eine besondere Rolle in Chiang Mai zu. Dazu spĂ€ter mehr im Band ĂŒber Mythen und MĂ€rchen. Und zu meinem Pfeiffer mit 3 f und einem Ei dazwischen, die Feuerzangenbowlenkultgeschichte lĂ€ĂŸt grĂŒĂŸen, gibt es auch Einiges zu lesen, im Band zwei unter NIGHT LIFE.
Der historische BUDDHA hielt sich gern und oftim Wald mit vielen Tieren auf. Seine Erleuchtung fand statt in der Natur, unter einem Baum. Tiere und Natur sind somit im Buddhismus fest verankert, ebenso wie frĂŒhere animistische GlaubenseinflĂŒsse.


THAILAND LARGEST OF THE WORLD

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Das grĂ¶ĂŸte Vorurteil, bedingt durch den Sextourismus, besteht wohl darin, daß vermutet wird, hier wimmelt es nur so von leichten MĂ€dchen, Barladies genannt. Mit der folgenden simplen AufzĂ€hlung von "Rekorden" wird deutlich: das Land hat mehr zu bieten, denn Thaiand hat...
den grĂ¶ĂŸten goldenen Buddha
die weltweit glĂŒcklichsten Menschen laut GlĂŒcksbarometer
die grĂ¶ĂŸte Dichte an Tempeln in einer Altstadt (in Chiang Mai)
die grĂ¶ĂŸte Krokodil-Farm
den grĂ¶ĂŸten (und einzigartigen) Erotic Garden, seit Januar 2015
das grĂ¶ĂŸte Restaurant (In Bangkok, fĂŒr fĂŒnf Tausend Personen)
das grĂ¶ĂŸte Hotel
das grĂ¶ĂŸte jemals gefangene Krokodil (6 m lang, 1.114 kg Gewicht)
die höchste buddhistische STUPA ( 172 m in Nakhon Pathom )
den lÀngste Zeit regierenden Monarchen, König RAMA IX. (seit 1946)
die lĂ€ngste Einzelspann-BrĂŒcke
den lÀngsten Fisch (12 m, whale shark)
die lÀngste Holzversteinerung ( 72,25 m, in Nakhon Ratchas )
den lĂ€ngsten Ortsnamen (der ursprĂŒngliche Name fĂŒr Bangkok)
die meisten von einem Monarchen initiierten Entwicklungs-Projekte
die beste Luft von 28 TouristengroßstĂ€dten in Bangkok
den bedauerlicherweise schlimmsten Monsum (1983, 10.000 Tote)
DarĂŒber hinaus ist Thailand Weltmeister - im Reis-Export und wohl auch in der Reis-Produktion.
Selbst falls der ein - oder andere Rekord durch andere Nationen zwischenzeitlich ĂŒbertroffen worden sein sollte, so wird doch deutlich: Thailand hat viele Facetten. Vielleicht begibt sich der Ein oder Andere nunmehr selbst auf die Suche nach neuen Rekorden im Lande.