Blog:



ROSE DES NORDENS ODER CHIANG MAI, MY LOVE

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Blumen im Haar, Flower Power auf Festivals, in den königlichen und botanischen GĂ€rten, im Erotic Garden und das Motto der Rose des Nordens. Unter dem Titel des zweiten Bandes vom Nordthailand Reporter gibt es AmĂŒsantes, Nachdenkliches und Anekdotisches aus der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Thailands, Chiang Mai, und deren Umfeld zu lesen.
Neben der Rose sind eine Vielzahl an Orchideen zu finden, und immer wieder taucht das Elefantenmotiv in allen Varianten, Formen und Farben auf. Eine exotische, neue Welt lĂ€ĂŸt sich entdecken. Es gibt hier also viel mehr als nur Blumen zu bewundern und zu bestaunen.
Einige AuszĂŒge vorab gibt es an dieser Stelle; Weiteres im ebook, das im k shop erworben werden kann.

Erstellt: 2015-10-08 23:48:26


CHIANG MAI, MY LOVE

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Wie lernt der Mensch eine Stadt lieben? Eigentlich geht das ja per se nicht, aber in anderen Sprachen schon eher.
Wir Deutschsprachler m ö g e n StĂ€dte und Dinge, aber lieben, das ist eine andere Kategorie. NatĂŒrlich gibt es auch ein Mögen auf den ersten Blick, aber das ist bekanntlich selten. Meistens muß sich der Mensch an die wahren SchĂ€tze erst heranrobben. So ist es auch mir in dieser Stadt ergangen.
Erster Eindruck, vom Flughafen in die Innenstadt kommend: Chaos. Zweitens: hier gibt es ja keine FußgĂ€ngerzone; auch sonst sind die FußgĂ€nger mit Gehwegen nicht gut bedacht, siehe hierzu den Artikel STOLPERSTEINE.
Drittens: wo ist der öffentliche Nahverkehr ?
Dann aber, der vierte Blick zeigt eine quirlige, Ă€ußerst lebendige Stadt mit viel Tradition und Moderne nebeneinander. Ein Reichtum an Auslagen, an kleinen Shops aller Art, GarkĂŒchen und Restaurants ist zu entdecken.
Die Innenstadt ist zumindest in der Hochsaison, in unserer Winterzeit, vom Tourismus geprĂ€gt, besonders von den hier aus startenden Trecking-, Ausflugs- und Abenteuergruppen. Überraschend viele junge Leute aus China sind anzutreffen: SchĂŒler, Studenten und junge Erwachsene einer Generation, die nun das nötige Geld fĂŒr Auslandsreisen hat.
In meinem ersten Basic Camp, dem Einfach Guest House ohne aircon (dition), die braucht im Winter Niemand, geht es zu wie im Taubenschlag. Ich fĂŒhle mich schon richtig als Ratgeber, wenn die Frischlinge anreisen: „ich warte nun schon eine Stunde auf den owner, where he is ? Nun, don`t worry; his computer is online; he will arrive soon, take it easy going...“ Mit Englisch oder Englischverschnitt kommt der Reisende hier einigermaßen klar; kein Chinese, kein Farang (Westler) lernt Thai; die Einwohner sind geschĂ€ftstĂŒchtig und lernen im Umgang mit den Touristen die nötigen englischen, nun auch chinesischen umgangssprachlichen Vokabeln schnell.
Sicherlich ist neben den kulturellen Dingen - allein in der Innenstadt gibt es an die einhundert WATs, sprich Tempel- und Klosteranlagen- das immer noch geringere Preisniveau fĂŒr Schlafen und Essen ausschlaggebend fĂŒr das junge Klientel. Aber dennoch, wie so immer, "versauen" die Touristen die Preise fĂŒr das normale Volk. Ein wenig wissen sich die Einheimischen zu wehren, indem es zwei Preisstufen gibt: zum Einen inlĂ€ndische Preise, zum Anderen Farang (= AuslĂ€nder-)Preise. Aus dieser Falle kommt der Tourist nicht heraus, selbst wenn er schon Erfahrungen gesammelt hat. Da, wo in der Innenstadt sich die Farangs hordenweise herumtreiben und normale touristische Lokale aufsuchen, ist die Preisrelation circa 1:2, also um die HĂ€lfte billiger als bei uns. Durchschnittlich, das Pro Kopf Einkommen betrachtend, mĂŒĂŸte das VerhĂ€ltnis zur Zeit wohl bei 1:5 liegen. Diese gĂŒnstigere Relation gilt, wenn man dort ißt und einkauft, wo die Thais auch hingehen. Ein prĂ€chtiger Betelnußsalat, mit Ei und Shrimps, warm, fĂŒr gut einen Euro, hĂ€lt den ganzen Tag ĂŒber satt. Bei Besuchen von Mittelklasse-Restaurants ist mit Preisen um die vier bis sechs Euro fĂŒr ein Gericht pro Person zu rechnen. Aber welcher Thai ißt nur ein Gericht? Es werden zumeist mehrere GĂ€nge bestellt, die dann untereinander aufgeteilt werden. So kommen dann umgerechnet auch schon 10,- Euro pro Person zusammen, ohne GetrĂ€nke.
Im CafĂ© der Innenstadt bezahlt man im Schnitt fĂŒr einen Kaffee 1,50 Euro, ebenso fĂŒr ein StĂŒck Kuchen. Auf dem Lande kann der Preis fĂŒr Kaffee dann schon auf einen Euro zurĂŒckgehen.
Der 25. Januar ist ein besonderer Tag: ich sitze im schönsten Outdoor CafĂ© der Altstadt, das ich kenne, im CafĂ© de Museum. "El Condor Pasa" fliegt musikalisch ĂŒber die Anden zu mir, und ich habe die erste Rose von Chiang Mai entdeckt: auf meinem Tisch. Weitere sehr liebevolle Gestecke bis hin zu regelrechten Rosenkunstwerken in Vasen stehen auf den Gartentischen aus massivstem Holz. NatĂŒrlich habe ich etliche Fotos davon. Zum Kaffeegedeck habe ich eine Orchidee in Pink bekommen.
Orchideen gibt es im Dschungel und in GĂ€rten in reichhaltiger Vielfalt, siehe dazu auch die Artikel FLOWER FESTIVAL im ebook Band II sowie PLANTEN UND BLOOMEN, Band I vom NORDTHAILAND REPORTER.
Ich wĂŒnschte, ich könnte Etwas von der Friedlichkeit dieses sommerlichen Wintertages herĂŒberschicken, damit die Sorgen des Alltages verfliegen mögen, vom Condor einfach weggetragen. Ich werde bei einer weiteren Landtour nachfragen, ob es hier auch Ă€hnliche Großvögel gibt. Bisher habe ich ja nur die kleinen Krachmacher-Musiker, die Pfeiffer-Vögel, gesehen und gehört.
Seitlich gegenĂŒber vom Folklife Museum ist eine große Schule. Die Kinder nutzen den Park des Museums gern in der Mittagspause und nach Schulschluß, um sich in kleinen Lerngruppen zu treffen. Einige GrĂ¶ĂŸere, wohl mit dem nötigen Kleingeld, setzen sich ab und an auch in das nicht ganz billige CafĂ© de Museum.
Einen kleinen Einblick in das schulische Leben wird es noch geben; es gehört zum Stadtbild. Aber keine Angst, ich habe keine Schule von Innen besichtigt. Eher habe ich das Angenehme betrachtet:
HURRA, DIE SCHULE IST AUS! Chiang Mai ist nicht nur die kulturelle und urbane Hochburg des Nordens, siehe die vielen WATs (Tempel) und die großen Zentren fĂŒr Dienste aller Art. Das Stadtbild ist ferner geprĂ€gt durch die historisch bedingten vielen Elefantenskulpturen, durch die große Anzahl freilaufender Hunde, speziell durch die Klosterhunde in Bodies. Eine Stadt wird lebendig eben nicht nur durch geschĂ€ftiges Treiben.
Ach, mir fĂ€llt noch ein: in einem Kloster voller Jungmönche ging es in den UnterkĂŒnften hoch her, wie in einer schulischen Pause. Das war keine mönchische Andachtsruhe, sondern Jugend pur mit krĂ€ftigsten Stimmen, natĂŒrlich nur Jungs. MĂ€dels und Frauen haben in Thailands Klöstern bis auf kleinste Ausnahmen Nichts verloren.

Auch von den Schattenseiten der "Stadtliebe" wird nach und nach noch berichtet werden, von Smog, einfachster Abfallentsorgung, Verkehrschaos und Stolpersteinen. Aber man soll bekanntlich die negativen Dinge hinten anstellen, sonst ist der Mensch schnell als Meckerer verschrien.

Mein Gesamtresumee zu dieser nun bereits von mir mehrfach aufgesuchten, einzigartigen Stadt, inzwischen unter den ersten TOP TEN der meistbesuchten asiatischen Kulturstadte:
sie ist in der Tat gut geeignet als Ausgangspunkt fĂŒr kleine Reisen ins Umland. Die WATs, den Museumskomplex, die MĂ€rkte und weitere ausgewĂ€hlte StĂ€tten zu besuchen, nimmt etliche Tage in Anspruch, die der Reisende am Besten direkt in der Altstadt verbringt. In der Altstadt hĂ€ufen sich die Guest Houses, die SpaziergĂ€nge ohne lange Wege ermöglichen.
Bleibt der Besucher zu kurze Zeit, wird er das besondere Flair dieser Stadt allerdings kaum spĂŒren.


Erstellt: 2015-03-16 09:18:49


LEBEN IN CHIANG MAI

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

NatĂŒrlich schreibe ich nur ĂŒber die Erfahrungen und Dinge, die ich hier eigens sehe, erlebe und durch GesprĂ€che mit Einheimischen und Expats vertiefen kann.
Es gibt eine Menge gutgemachter websites von Farangs (Westlern), die hier wohnen und ĂŒber ihr Leben berichten. Zum Teil verdienen sie etwas Geld durch Verlinkungen und mit Affiliateprogrammen, was sicherlich auch o.k. ist. Diese Dienste und Produkte können ganz nĂŒtzlich sein. Ein ausgewanderter FrĂŒhrentner verdient zusĂ€tzlich Geld mit einem von ihm erstellten Wörterbuch Thai/Deutsch. Er hat sich die Sprache selbst erarbeitet, meine Hochachtung dafĂŒr.
Eine weitere Produktidee: Erstellung einer Reiserouten Karte mit deutschen Begriffen. Es gibt im Lande nur begrenzt Kartenmaterial in Thai und Englisch in den Buchhandlungen zu kaufen.
Das grĂ¶ĂŸte, lĂ€stigste Hindernis fĂŒr Thailandreisende mit lĂ€ngerem Aufenthaltswunsch sind die VISA-Bestimmungen. Da sollte man sich bei der thailĂ€ndischen Botschaft in Berlin oder bei Konsulaten schon genau erkundigen, denn die Bestimmungen Ă€ndern sich stĂ€ndig. Einjahresvisa, ĂŒber die Thai Botschaft in Berlin zu bekommen, sind grundsĂ€tzlich möglich fĂŒr Rentner ab einem Einkommen von zur Zeit 1.200,- Euro mtl. Der Visuminhaber kann dann jeweils maximal 90 Tage im Lande bleiben und so oft ein- und ausreisen, wie er will. Hier tĂ€tige AuslĂ€nder können ein Jahresvisum bekommen unter bestimmten Voraussetzungen, ebenso Studierende. Einen legalen Trick, den Manche nutzen: Belegung eines Thai Sprachkurses fĂŒr ein Jahr. Das ist nicht ganz billig, aber dafĂŒr kĂŒmmert sich die Sprachschule auch um die Visabedingungen.
Die Lebenshaltungskosten fĂŒr AuslĂ€nder werden unterschiedlich bewertet. Einige Ausgereiste geben an, mit circa 400,- Euro pro Monat auszukommen. Das wĂ€re dann ja auch in etwa der statistische Schnitt an Einkommen der Einheimischen. Jeder weiß, Statistiken sind relativ: stehe mit einem Bein in einem Eimer mit 70 Grad C, mit dem anderen Bein im Eimer mit knapp Null Grad C., dann hast Du im Schnitt eine angenehme Badetemperatur. Doch wohlfĂŒhlen wird man sich bei dieser Prozedur sicherlich nicht...
Man kann sich mit oben genannter Summe wohl auf dem platten Lande mit dem absolut Notwendigsten versorgen, aber keinerlei Extras sind dann möglich. Meine Erfahrungen in Stadt und Umland zeigen mir, daß man erheblich mehr zum Leben ausgeben muß. Importierte Waren haben mindestens vergleichbare Preise wie bei uns. Wein, Alkoholika, Schokolade, Premium-PKW und andere LuxusgĂŒter sind erheblich teurer als bei uns vor allem aufgrund einer hohen Importsteuer. Dienstleistungen wie Mobilfunk/internet sind etwas gĂŒnstiger zu haben, auch der Sprit fĂŒrs Auto ist mit umgerechnet circa einem Euro gĂŒnstiger fĂŒr uns. Viele Einheimische haben ihren PKW auf Autogas umgerĂŒstet, dann zahlt man circa 40 Eurocent pro Liter.
Will der Mensch nicht isoliert leben und nur der strahlenden Sonne zuliebe sich hier aufhalten wollen, dann muß er ab und an auch Thais einladen zu ihrem LieblingsvergnĂŒgen: Essen gehen, und dann geht das unter vier bis fĂŒnf Personen gar nicht. Die Ausgaben fĂŒr solch ein VergnĂŒgen belaufen sich auf circa 25,- Euro in einem einfachen Restaurant.
In Chiang Mai sollen nunmehr gut 30.000(!) Farangs leben. Das wĂ€ren immerhin circa acht Prozent der Wohnbevölkerung im weiteren Umkreis. Neben den zunehmenden, kaufkrĂ€ftigen Neureichen ist dies eine wichtige KĂ€ufergruppe fĂŒr hochwertige Konsumprodukte, PKW und Immobilien.
Das Schlimmste, was einem Farang hier passieren kann außer krank zu werden: als Geizhals eingestuft zu werden, dann ist er schnell isoliert und sollte möglichst ein anderes Eckchen zum Leben suchen. Also, kleine Geschenke erhalten die Freundschaft...und öffnen dann allerdings auch TĂŒr und Tor. Ich habe hier ĂŒber Einheimische schon diverse interessante Personen kennengelernt, die Sprache ist dann auch kein wirkliches Hindernis.
Auch GeschĂ€ftsanbahnungen können vermittelt werden. So kam ich ins GesprĂ€ch mit einem ehemaligen Luftwaffenoffizier, der die Stadt in Sachen MĂŒllentsorgung berĂ€t. Er sucht Kontakt auch zu entsprechend interessierten deutschen Firmen.
Diese Woche lerne ich weitere Personen kennen, unter anderem einen Möbelfabrikanten (diese tollen Möbel aus Hartholz...) und nicht zuletzt den Big Boss der Regionalpolizei. Dann werde ich auch mal ganz wichtig tun...
Da hier diverse ethnisch gemischte Familien leben, ist es im Prinzip auch nicht schwer, Kontakte zu bekommen und zu pflegen.
Es ist eine angenehme Grundhaltung der Thais neben dem easy going und SANUK-Gedanken (= Spaß am Leben haben):
Alles funktioniert hier recht prima, einen Tuck friedlicher und ruhiger als bei uns und auch nicht ganz so propper und exakt.
Dazu diese wunderbare Situation: Niemand wird im Vielvölkerstaat grundsÀtzlich ausgegrenzt, weil er irgendwie anders aussieht.
Allerdings hat Thailand einen hohen Teil an "Gastarbeitern" aus Myanmar und Laos. Diese sind oft illegal im Lande. Obwohl ethnisch die Menschen aus dem Norden von Myanmar mit den Nord-Thais verwandt sind, wird auf diese armen Arbeiter oft heruntergeschaut. Es ist wohl die Arroganz der neuentstandenen Mittelklasse. Dennoch: wahrscheinlich gibt es in der Thai- Sprache kein Wort fĂŒr AuslĂ€nderfeindlichkeit; ich werde mich erkundigen.
Ein neuer Trend ist erkennbar: es kommen zunehmend chinesische Touristen nach Nordthailand. Diese haben einen ganz anderen Habitus: lauter, wir wĂŒrden fast sagen, etwas polterig, was die Thais ĂŒberhaupt nicht mögen. Alles muß bei ihnen soft und eher leise zugehen. Wer hier schreit, verliert sein Gesicht... Die Chinesen sind als zahlende Touristen dennoch gern gesehen. Sie fĂŒhlen sich anscheinend auch recht wohl anbetrachts der vielen Restaurants und GeschĂ€fte von chinesisch-stĂ€mmigen Thais. Mit circa 14 % Anteil an der Wohnbevölkerung ist die chinesische, sehr geschĂ€ftstĂŒchtige Gruppe landesweit beachtlich; ĂŒberproportional insbesondere in Bangkok und auch im Norden vertreten. Der chinesische Einfluß dĂŒrfte mit zunehmenden Handels- und Tourismusbeziehungen weiter wachsen. Hier wird die Offenheit der Thais zukĂŒnftig besonders auf die Probe gestellt.
Der Tourismus stellt sich entsprechend auf die Flut der aus dem Reich der Mitte Kommenden recht pragmatisch ein. Die meisten Prospekte, Ratgeber, werbefinanzierten StadtplĂ€ne und kostenlosen sonstigen Publikationen sind mehrsprachig verfaßt: in thai, englisch, chinesisch, manchmal auch japanisch, selten zusĂ€tzlich in französisch.
Szenenwechsel: ein absolutes no go ist: Freunde werden hier nicht mit KĂŒĂŸchen and so on begrĂŒĂŸt. In der Öffentlichkeit immer hĂŒbsch auf Distanz gehen, ist die Devise. Es gibt ja auch keinen Handschlag, sondern die BegrĂŒĂŸungsformel mit beiden HĂ€nden gefaltet vors leicht gebeugte Gesicht gehalten, genannt WAI. Allerdings: Thais, die Umgang mit Farangs pflegen, geben einem nach dem WAI schon mal stolz die Hand. Internationaler Habitus hebt das Ansehen enes Thais.
Was ich nicht kenne und wo ich mich auch nicht hingezogen fĂŒhle: die Hochburgen der Farangs, etwa die Stadt Pattaya im SĂŒden. Dort sollen angeblich allein 10.000 Deutsche siedeln - Mallorca lĂ€ĂŸt grĂŒĂŸen. Pattaya kam seinerzeit zu trauriger BerĂŒhmtheit als Erholungs- und RĂŒckzugsgebiet der GIs im Vietnamkrieg - mit massiven sozialen Fehlentwicklungen wie Drogenkonsum, Prostitution und Alkohol. Dieses Erbe ist heute noch schwerwiegend, dazu an anderer Stelle mehr.
Der Tourismus ist insgesamt gesehen als Wirtschaftszweig fĂŒr das Land Ă€ußerst wichtig; auch dazu spĂ€ter mehr.
FAZIT: der Farang kann mit einem monatlichen Salair ab 1.700,- Euro (die Untergrenze zur Erlangung eines Retirement-Visums bei der Immigration Police) recht angenehm in der Stadt leben. Auf dem Lande braucht er nicht soviel Geld. Es sei denn, er unterstĂŒtzt eine Familie.

Erstellt: 2015-03-16 09:18:40


WAT s OHNE ENDE

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Wat denn, hier wird kein PlattdĂŒtsch gesprochen, und Mr. Watt und
das Watt am Meer schreiben sich bekanntlich mit Doppel Theodor.
Mit WAT sind buddhistische Tempel und/oder Klosteranlagen gemeint, immer ummauert und mit zum Teil phantasievollen Tierfiguren besetzt. Gesehen habe ich ein WAT umrundet mit Elefanten, ein anderes mit Pferden, ein drittes mit Laterne-haltenden, sagenumwobenen Vogelgestalten und noch Einiges mehr, das auf animistische, naturgewaltige EinflĂŒsse in der Religion hinweist.
In der fast quadratischen Altstadt von Chiang Mai gibt es circa einhundert (!) dieser Tempelanlagen, grĂ¶ĂŸere und kleinere. Eine mittelalterliche Chronik berichtete bereits von ĂŒber 60 Einheiten, und heute sollen im gesamten Stadtbild und Umfeld von Chiang Mai circa dreihundert buddhistische Anlagen zu finden sein. Das dĂŒrfte Weltrekord sein. Meine Heimatstadt Braunschweig, auch im Mittelalter nicht unbedeutend gewesen, kommt mit ihren vielen Kirchen und nur einigen innerstĂ€dtischen Klosteranlagen hier vergleichsweise nicht mit.
Ich schaue ĂŒber einen kleinen Garten von meinem Guest House hinweg auf die zuerst erstandene Anlage nach GrĂŒndung der Stadt Ende des 13. Jahrhunderts, auf WAT CHIANG MAN. Sie liegt im nördlichen Bereich der Altstadt und sollte unbedingt besucht werden, befinden sich hier doch bedeutende HeiligtĂŒmer. SchrĂ€g gegenĂŒber, sĂŒdöstlich, ist ein WAT zu finden, das sich speziell den Elefanten widmet. Hier war frĂŒher der königliche Elefantenstall. Eine weitere wichtige Anlage ist der Tempel WAT SUAN DOK an der Suthep Road. Eine riesige goldbedeckte STUPA mit einer Buddha Reliquie, aus Sukhothai ĂŒberfĂŒhrt, befindet sich auf dem Areal. Die Thai Königreiche von LanNa und Sukhothai waren oft VerbĂŒndete insbesondere im Abwehrkampf gegen die burmesischen Invasoren. Ebenfalls im WAT zu finden sind die BeinhĂ€user von LanNa- Herrschern und deren Familienangehörigen. Das Ensemble der goldenen Kuppel vom WAT und der weißen Grabstellen im hellen Sonnenlicht ist ebenso beeindruckend wie angestrahlt des Abends.
Die WATs sind Ruhepole und kleine grĂŒne "Lungen" in einer Stadt mit VerkehrslĂ€rm und Smog im gesundheitlich sicherlich nicht mehr tolerierbaren Ausmaß. Da es in Chiang Mai (noch) keine Zone fĂŒr FußgĂ€nger gibt, sind die WATs die Rettung fĂŒr jeden FußgĂ€nger kurz vor ErstickungsanfĂ€llen. Ich hoffe, diese Zeilen liest kein Thai- Offizieller; vielleicht wĂŒrde ich wegen Verunglimpfung eventuell ein Einreiseverbot bekommen. Aber ich schreibe fĂŒr ein deutsches Klientel, und nur Lob einer Stadt ohne Schattenseiten zu nennen, wĂŒrde mir Niemand abnehmen.
Vielleicht ist das Verkehrschaos ein weiterer Grund, warum sich in den WATs so viele Farangs aufhalten, in nicht immer angemessenem, dĂŒrftigen Freizeitlook. Nicht Jedem traue ich zu, daß er den religiösen Gehalt dieser StĂ€tten genĂŒgend achtet, zumindest spĂ€testens dann nicht, wenn er tagsĂŒber schlafend auf freier FlĂ€che halbnackt vor einem Tempel liegt. Ein Tempel ist keine Sonnenbadewiese. Da fehlen mir die Worte.
Die grĂ¶ĂŸte Anlage, WAT JEDI LUANG, befindet sich in etwa in der Mitte des Quadrates, das die Altstadt ausmacht. Sie beherbergt auch eine buddhistische UniversitĂ€t und hat zusĂ€tzlich zwei weitere besondere Merkmale:
zum Einen findet der Besucher hier einen liegenden Buddha, circa 10 Schritte lang, golden und umhĂŒllt mit einem glitzernden Gold- und Steine-besetzten Gewand. Zur Bedeutung der liegenden Statue gibt es im achten Band: BUDDHISMUS IM ALLTAG einige ErklĂ€rungen.
Zum Anderen ist im WAT Jedi Luang eine imposante Anlage, ein CHEDI, rundum mit Elefantenstatuen versehen und mit in jeder Himmelsrichtung einer goldenen, sitzenden Buddha Gestalt, zu der jeweils gewaltige, nicht begehbare Freitreppen hinauffĂŒhren. Dieser grĂ¶ĂŸte Chedi von Chiang Mai und gleichzeitig der gesamten LanNa Kultur ist nicht mehr ganz erhalten, ein Erdbeben im Jahre 1545 hat ihn arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Begriffe CHEDI, PAGODA und STUPA werden im achten Band, BUDDHISMUS, nĂ€her zu erlĂ€utern sein. Immer Samstags gibt es den "Monk Speech": englischsprachige Mönche stehen fĂŒr Touristen zu Fragen des Buddhismus Rede und Antwort.
Ein kleineres WAT gleich nebenan hat einen Tempel ausschließlich aus Jahrhunderte altem Teakholz, dem Hartholz der Region. Dort befinden sich auch Bilder der letzten, nicht mehr unabhĂ€ngigen LanNa Herrscher. Sie waren dem SIAM König in Ayutthaya und spĂ€ter in Bangkok tributpflichtig. In einer ebenfalls kleinen Anlage sitzt ein Mönch in einem Glaskasten; mir war rĂ€tselhaft, wie man darunter atmen kann. Beim nĂ€heren Hinsehen erkannte ich, daß es sich bei dem sitzenden Mönch um eine lebensgroße Wachs-(?)Figur handelt, einer menschlichen Gestalt absolut Ă€hnlich sehend. Verdiente und erleuchtete Mönche werden neben Buddha ebenfalls mit figĂŒrlichen Abbildungen verehrt, auch Mumienschreine habe ich gesehen. Das ist beachtlich, wird doch normalerweise bei den Buddhisten der Körper nach dem Tode verbrannt.
Bewacht werden alle TempeleingÀnge von jeweils zwei Schlangen- oder Lindwurm-artigen Figuren. Diese haben mythische Bedeutung, wie mir erklÀrt wurde: die Schlange wollte auch zum Buddhismus gehören. Da dies aber nicht so einfach ging, wurde ihr zumindest erlaubt, die Tempeltreppen zu bewachen. So sei die Schlange immer in der NÀhe zum Glauben.
Jede Tempelanlage wird von Mönchen selbst organisiert; es gibt keine ausgesprochenen Kirchenhierarchien oder -Verwaltungen, wie wir sie kennen. So ist es nicht verwunderlich, daß ĂŒberall Donation Boxes, SpendenbĂŒchsen, aufgestellt sind. Zu sehen sind auch immer wieder Tafeln in WĂ€nde eingelassen, die von großzĂŒgigen Spendern namentlich kĂŒnden.
Oberster HĂŒter und Verteidiger des buddhistischen Glaubens ist der König. Besuchte der Monarch das ein oder andere WAT, wird sein Besuch durchaus bildlich festgehalten, neben Fotografien auch auf großen WandgemĂ€lden.
Die WATs sind schwer beschreibbar, jeder muß sie in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit einfach selbst gesehen haben.
BerĂŒhmte Tempelanlagen gibt es natĂŒrlich nicht nur in der Stadt, sondern im ganzen Lande zu finden. Ein MUSS fĂŒr jeden Chiang Mai- Touristen ist der Besuch des WATs auf einem westlichen, nahen BergrĂŒcken, dem DOI SUTHEP. Dort, wenn aufmerksam, begegnet ihm die Symbolik des WEISSEN ELEFANTEN mit der GrĂŒndungsgeschichte des Tempels. Mehr dazu im Band ELEFANTENLAND.
Wahrscheinlich könnte der Reisende ein halbes Leben damit verbringen, jede Tempelanlage im Norden zu besuchen. Ein seit Jahren in Thailand lebender Brite hatte sich die MĂŒhe gemacht, berĂŒhmte Klöster zu besuchen und sie und das Alltagsleben der dort lebenden Mönche auf www.thaibuddhist.com in Bild und Wort zu beschreiben.

Erstellt: 2015-03-16 09:16:18
Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.thaibuddhist.com


CAFEHAUS - KULTUR

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Wir kennen die berĂŒhmten CafĂ© HĂ€user in Paris, Wien, Budapest, Prag und ehemals auch Berlin. Diese CafĂ©s waren nicht nur Konsumtempel fĂŒr Schokoladentorte und diverse Kaffeesorten, sondern sie waren auch immer wieder Treffpunkte fĂŒr aufgeschlossene und rege Geister.
Nun kann auch Chiang Mai seit 2014 mit einem CafĂ© auf hohem Niveau aufwarten. Gemeint ist das CAFE DE MUSEUM auf dem GelĂ€nde des Folklifemuseums in der Altstadt. Die Schreibweise ist ein Sprachmix; ich mĂŒĂŸte die Besitzerin einmal ansprechen, ob dies beabsichtigt sei.
Das CafĂ© hat zwar nicht den Charme der Belle Epoche oder der K und K Monarchie, dafĂŒr ein modernes Flair unter Einbeziehung von Sitz - und Tischmöbeln aus Hartholz der Region. FĂŒr die Fabrikation dieser Möbel ist die Kunsthandwerkerschaft von Chiang Mai, genauer gesagt aus der sĂŒdlicher gelegenen Ortschaft Ban Tawai, weit ĂŒber die Landesgrenzen hinaus bekannt. Diese DesignerstĂŒcke sind in einen kleinen Garten mit Terrasse gelungen eingebettet. So kann man davon sprechen, es habe sich hier ein besonderer Stil von Kaffeehaus gebildet. Die beigefĂŒgten Bilder sollen fĂŒr sich sprechen.
Wer will, kann sich in den kleinen Innenraum mit aircond setzen; ich halte mich zumeist im sonnengeschĂŒtzten Bereich einer kĂŒhlen Steinterrasse auf, wenn es nicht gerade Hochsommer ist.
Der Kaffee schmeckt nach Kaffee, wie er sein soll, in allen möglichen Varianten angeboten, und die Schokotörtchen mit Obst - Beilagen sind köstlich. Auch die Eissorten sind nicht Ohne.
Die eigentliche Speisekarte ist eine gelungene Mischung aus Thai Food und kleinen internationalen Gerichten.
Beliebt ist das CafĂ© zusehens nicht nur bei Touristen, sondern, naheliegend, auch bei Ă€lteren SchĂŒlern einer benachbarten Schule. In der Mittagspause oder nachmittags nach Schulschluß treffen sich im CafĂ© des öfteren die Jugendlichen, um gemeinsam zu lernen. Auch einen jungen Nachhilfelehrer, an seiner Seite die Freundin als Begleitschutz, konnte ich beim Unterricht mit weiblichen Zöglingen beobachten. Anbetrachts des fĂŒr Einheimische hohen Preisniveaus können sich den CafĂ©hausbesuch wohl nur SchĂŒler aus betuchten Familien leisten.
Ich habe das CafĂ© als mein neues AußenbĂŒro deklariert, wenn ich mich in der Altstadt aufhalte. Wichtig, und nicht immer vorhanden in anderen Lokationen, sind die genĂŒgenden und funktionierenden Steckdosen.
Viele meiner kleinen Geschichten sind hier geschrieben worden; die Wifi Verbindung ist exzellent, so daß ich auch sonstige Arbeiten bestens erledigen kann. Mit circa 4,- € kann ich mich tagsĂŒber stundenlang hier zum Arbeiten niederlassen, werde immer satt und habe besten Kaffee. Mit meiner neuen VIP Karte bekomme ich sogar noch 10 % Rabatt. Die Bedienung ist jung, mĂ€nnlich und stĂ€ndig wechselnd. Es sind sicherlich Studenten, die sich ein Zubrot verdienen. Die ausschließlich mĂ€nnliche Bedienung ist wohl ein besonderer Faible der Inhaberin. Alle machen den Eindruck von wohlerzogenen, großen Jungs. Ich bin selten so gut und freundlich bedient worden wie in diesem CafĂ©.
Und last but not least habe ich hier meine erste Rose von Chiang Mai gesehen: als kunstvolles Gesteck auf meinem Tisch.

Erstellt: 2015-03-16 09:10:00


HOCHZEIT IN THAILAND

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Neulich, abends auf der Farm nach dem Essen, ein gemĂŒtliches GlĂ€schen Roten und GesprĂ€che ĂŒber den weiteren Ausbau der Farm, hallte es aus der Dunkelheit am Einfahrtstor: Fremde aus dem Dunkeln oder Bekannte? Oi, die Farmerin, ist in der Einsamkeit auf Alles vorbereitet, ihr BĂ€rentöter ist zwar nicht immer geladen, aber der mĂ€chtige Smith&Wesson Revolver ist zumeist in der NĂ€he.
Nun ja, ein befreundeter Unternehmer war mit einem weiteren Bekannten am Tor, ein kleiner Plausch, und dann die Überraschung: Sein Sohn heirate demnĂ€chst, und da seien wir eingeladen. Bei solch einer Gelegenheit, mehr ĂŒber thailĂ€ndische GebrĂ€uche zu erfahren, sage ich nicht nein - könnte ich auch gar nicht – das wĂ€re sicherlich eine Beleidigung gewesen. Nun bin ich nicht der ausgesprochene Freund von Hochzeiten, aber gemĂ€ĂŸ der Ermahnung von Tochter Tanja, mehr Menschen und weniger GebĂ€ude zu fotografieren, ist dies die beste Gelegenheit fĂŒr people pics shooting.
Gesagt, getan. Abends gegen 06.00 p.m. trafen sich auf freiem Feld die Angehörigen des achtzehnjĂ€hrigen(!) BrĂ€utigams mit Geschenken aller Art; viel GemĂŒse, auch Obst und Eisbein. Auf jedem Geschenk steckte ein FĂ€hnlein mit einem mehr oder weniger großen Geldschein.
Mit Trommeln und Tröte setzte sich der Zug in Bewegung, der stolze Vater des BrĂ€utigams voran, in respektvollem Abstand die enge Familie, in deren Mitte der BrĂ€utigam, und dann alle anderen Verwandten, Freunde und Bekannte. Kurz vorm Haus der Brauteltern wurde noch ein Böller-Feuerwerk abgefackelt, und dann ging es auf den Hof der Brauteltern. Die Brautjungfern, eine hĂŒbscher als die nĂ€chste, reinigten dem BrĂ€utigam die FĂŒĂŸe, bevor er das Haus betreten durfte mit seinem Clan und seinen Freunden. In einem leeren Vorraum wurden die Geschenke ĂŒbergeben; von der Braut keine Spur.
Zum Schluß der Gaben Übergaben öffnete der Brautvater einen großen silberfarbenen Bottich, gespickt mit 1.000,- BATH Scheinen. Diese wurden im ganzen Raum kreisförmig ausgebreitet, so daß Jeder in etwa die Einnahmen der Hochzeitparty erahnen konnte.
Dann endlich erschien die Schöne, gleichaltrig mit dem BrĂ€utigam. Beide setzten sich auf eine silberfarben geschmĂŒckte Empore und „hielten Hof“: Jeder, der ein Geschenk gegeben hatte, durfte mit einer Schnur die HĂ€nde von Braut und BrĂ€utigam verknoten. Die Armen wurden zwischendurch gefĂŒttert, da sie ja nicht mehr voneinander loskamen.
So ging das etliche Stunden, wĂ€hrend alle Anderen sich an einem ausgiebigen Mahl ergötzten. Beim sechsten Gang habe ich aufgehört zu zĂ€hlen. An GetrĂ€nken, neben obligatorischem Wasser, gab es das sĂŒffige thailĂ€ndische Bier und thailĂ€ndischen Whisky - drei Mannsbilder schafften locker eine Flasche davon zu leeren. Ferner, auf jedem Tisch zu finden, das klebrigsĂŒĂŸe braune Kalorienbomben GebrĂ€u, das sogar den weltbekannten Schriftzug in thailĂ€ndisch hat.
By the way, bei der Menge der Menschen jeden Alters, hier eine SchĂ€tzung meiner statistischen Körpergewichts-Ermittlungen: bereits mindestens zwanzig Prozent der jungen Leute und Kinder sind stark ĂŒbergewichtig, das deckt sich in etwa mit statistischen Veröffentlichungen. Ursachen sind sicherlich die Cola GetrĂ€nke und stark gezuckerte softdrinks sowie weitere FehlernĂ€hrungen. Bei den Alten und Mittelalten ist das bekannte, eher zierliche Äußere zu fast einhundert Prozent noch erhalten.
Weiterer Dickmachereinfluß: zunehmender Schweinefleischverzehr und Fast Food bei wachsendem Wohlstand zumindest in den StĂ€dten. Offizielle, allerdings ein paar Jahre zurĂŒckliegende Erhebungen zeigen bereits klare Unterschiede beim Körpergewicht zwischen Stadt und Land an.
Da fĂ€llt mir wieder ein: ich sollte Etwas ĂŒber die hiesigen Schönheiten berichten, angeregt von der ĂŒberaus anmutigen Braut, dem netten Ehemann und ihren mindestens ebenso hĂŒbschen Jungfern. Die Mutter der Braut, 38 Jahre jung und auch ausgesprochen schön, hatte ich auf den ersten Blick fĂŒr die Braut gehalten, bevor mir das Alter der FrischvermĂ€hlten bekannt war. Mehr zum Thema Schönheiten in Thailand ist im ersten Band vom NORDTHAILAND REPORTER nachzulesen unter: SCHNEEWITTCHEN.
Wo sind Braut und BrĂ€utigam? Verschwunden, immer noch zusammengebunden? Ob sie so nur die nĂ€chsten Tage verbringen mĂŒssen oder vielleicht lebenslang verbunden bleiben? Inzwischen durfte ich zwei weitere Hochzeiten besuchen. Mein Einsatz: einmal 25,- und einmal 50,- €. Diese Recherche Ausgaben kann ich leider nicht steuerlich geltend machen, da logischerweise hierfĂŒr keine Quittungen ausgestellt werden. Bei der grĂ¶ĂŸeren Veranstaltung kamen fĂŒr das Brautpaar an Einnahmen zusammen: gut 25.000,- € in Geldscheinen, circa 200 g Gold und einige Diamanten. Damit ist der wahrscheinliche SUV bar bezahlbar. Ferner braucht das junge Paar zukĂŒnftig praktisch nicht mehr zu arbeiten. In KĂŒrze werden vererbt: zwei EinfamilienhĂ€user und ein sehr großes Mietshaus. Dennoch werden sie ein wenig als Unternehmer arbeiten: die Brautmutter kaufte fĂŒr ihre Tochter eine WĂ€scherei. Alle diese Angaben brauchte ich nicht selber zu recherchieren, sondern sie wurden mir von bestens unterrichteter Seite ohne Aufforderung mitgeteilt. Einkpommen und Zuwendungen werden im Gegensatz zu uns ganz offen dargelegt.
Thailand, nach ĂŒber 20 Jahren ProsperitĂ€t, hat nun auch schon die erste Erbengeneration.

Erstellt: 2015-03-16 09:08:32


DER DREIBEINIGE HUND VON CHIANG MAI UND DAS HUNDEASYL IM TEMPEL

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

FĂŒr alle Hunde der Welt.
Bereits von Reiseberichten vorgewarnt ob der vielen streunenden Hunde und deren Gebelle in der Nacht, hatte ich tatsÀchlich eine erste fast schlaflose Nacht in einem Bangkoker Vorstadtviertel auf einem Zwischenstop nach Chiang Mai.
Das lag aber wohl eher am fehlenden Koffer (delayed, siehe auch: IN DREI TAGEN UM DIE WELT im Band 3 des NORDTHAILAND REPORTERS) als am Hundegebell des Nachts.
In der Altstadt von Chiang Mai habe ich obligatorisch die Ă€lteste Klosteranlage (WAT CHIANG MAN) angeschaut und war schier geblendet von dem vielen Blattgold einiger Bauwerke in der Mittagssonne. So dachte ich schon an Halluzinationen, als mir ein dreibeiniger Hund entgegen humpelte. Aber das Tier war real: den rechten Vorderlauf gab es nicht mehr; ein buntes Tuch war umgebunden. Ebenfalls trug der Hund einen Body, das heißt hier: es kĂŒmmert sich Jemand um ihn. Und dann die weitere Überraschung: in einer Sandkuhle auf dem KlostergelĂ€nde lagen im Schatten mehrere Hunde; jeder mit einem Body bekleidet und mehr oder weniger fit. Die AufklĂ€rung hierfĂŒr: eine WĂ€rterin der Anlage kĂŒmmert sich um die Tiere, die sonst wohl auf der Straße ein schwereres Los hĂ€tten.
Auf dem abendlichen Heimweg zum GÀstehaus kam ich nochmals an der Anlage vorbei. Tapfer wehrte das Rudel der bodytragenden Hunde zwei fremde Artgenossen am Eingangstor ab, die wohl auch vom klösterlichen Hunde-Asyl trÀumten, ob nun verletzt oder auch nicht.
Nun dachte ich an einen Einzelfall in Sachen Hunde-Asyl, aber von WAT zu WAT wandernd bemerkte ich, daß es in fast allen Tempeln bodytragende Hunde gibt. Es werden sogar SammelbĂŒchsen aufgestellt fĂŒr Futter und Pflege der Tiere. Zum Teil wird mit drastischen Bildern von verletzten Tieren mit Nachdruck an die Spender appelliert. Ich habe den dreibeinigen Hund zwar fotografiert, aber hier nicht als Bild hinzugefĂŒgt. Nach Ansicht meiner Thai Freunde macht man so etwas nicht: man zeigt nicht das offensichtliche UnglĂŒck, das einem Wesen widerfahren ist.
Nun ist der Hund in Chiang Mai zwar kein ausgesprochen Heiliges Tier, aber aus der Historie der Gegend ist erklĂ€rbar, warum den Hunden eine so privilegierte Situation in den Klöstern gegeben wird. Dazu an anderer Stelle im Band MYTHEN UND MÄRCHEN mehr.
Sicherlich gibt es bei dem chaotischen Verkehr in der Stadt und anbetrachts der vielen freilaufenden Hunde hĂ€ufig verletzte Tiere. Mangels fehlender Tierheime ist das Klosterasyl sicherlich ein Segen fĂŒr die Betroffenen.
Es muß angemerkt werden, daß den Tieren nach Möglichkeit aus dem Wege gegangen beziehungsweise gefahren wird: Niemand will einen Hund oder ein anderes Tier mutwillig verletzen. Das bringt nach religiöser Überzeugung UnglĂŒck. Zum Anderen, aus Angst vor bacterias, kommt den streunenden Hunden der Thai nicht zu nahe.
Im Gegensatz dazu habe ich in der Stadt ein junges Farang Paar gesehen, daß mit einem Hund an der Leine spazieren ging. Dem Hund fehlte der linke hintere Lauf. WĂŒnschen wir diesem Tier, daß das Paar lĂ€nger vor Ort bleibt, damit der Hund ein privates Asyl gefunden hat.
Die Hunde haben das volle Recht, tagsĂŒber auf dem KlostergelĂ€nde in der Sonne zu dösen, damit sie nachts fit sind, um sich in Einzel - und Gruppen - Bellen und - Heulen zu ĂŒben. Einheimische stoßen sich am nĂ€chtlichen Gebell nicht; es gehört zur "normalen" GerĂ€uschkulisse.
WĂ€hrend ich abends schreibe, kommt vom WAT angenehme, sich fĂŒr uns mystisch anzuhörende Kling-Klong-Musik herĂŒbergeweht, die auch die Hunde (noch) ruhig hĂ€lt. Die beste Zeit fĂŒr ihr Gebelle ist zwischen 02.00 und Morgengrauen. Es ist ein Ritual: einer der Hunde fĂ€ngt an, gibt sozusagen den Ton an, und dann folgt eine regelrechte, musikalisch sehr differenzierte Sing-Sang-Geheul - Unterhaltung. Mal sehen, was das erst bei Vollmond werden wird, wenn der Wolf im Hund erkennbar wird.

Erstellt: 2015-03-16 09:03:35


WO SIND DIE ALTEN ?

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Bild 1
Bild 2
Ja, es gibt sie auch: die Alten in der Stadt. Vorwiegend handelt es sich um Touristinnen vom Typ pensionierte StudienrĂ€tin und Ă€ltere Herren, zum Teil, wenn noch aufrecht gehen könnend, mit jĂŒngeren einheimischen Frauen im Schlepptau.
Einige einheimische Alte habe ich bisher auch schon entdeckt. Es handelt sich um die Oma im kombinierten FrĂŒhstĂŒcks-CafĂ© mit Friseur und um den Opa des Familien CafĂ©s, in welchem ich fast jeden Abend sitze, um meine Tageserlebnisse zu fixieren.
Dann habe ich noch zwei Bilder mit Älteren. Das erste Bild zeigt eine Dame im biblischen Alter von ĂŒber neunzig Jahren, die Selbstgebasteltes aus Papier verkauft. Meine kritische Anmerkung: sie trĂ€gt keine Brille, eine Laser OP ist in Thailand fĂŒr Normalsterbliche viel zu teuer. Wie viele Papierprodukte mĂŒĂŸte sie dafĂŒr verkaufen ? Vielleicht ist sie auch die Marketing-Oma, die gar nicht mehr so gut sehen kann und die Produkte auch nicht mehr selbst herstellt. Das könnten auch ihre jĂŒngeren Verwandten bewerkstelligt haben, die sich ebenfalls am Verkaufsstand zeigen. Das zweite Bild zeigt einen weißhaarigen Alten auf einem Markt, der frische Frösche badet. Diese Tiere gelangen direkt von den Reisfeldern ĂŒber die MĂ€rkte in die Kochtöpfe. Eine kleine Anmerkung zum SchĂŒrzenmann: ich habe des öfteren auch junge MĂ€nner mit dieser Arbeitstracht gesehen, die bei uns sicherlich kein Mann freiwillig anziehen wĂŒrde.
Vielleicht, wenn ich noch Ă€lter werde und auch in den nĂ€chsten Jahren wieder hier sein kann, werden mich die Restaurantbesitzer als Zweitopa adoptieren. Zumindest ist die Familie schon einmal sehr freundlich zu mir; meine EinkĂŒnfte sind hier mehr wert als bei uns.
NatĂŒrlich gibt es bei den vielen Mönchen auch einige alte, aber die sieht der Reisende im Straßenbild nicht so oft. Dazu muß sich der Reisereporter in die Tempel und Klöster begeben, was er dann auch des öfteren getan hat. Zum Thema BUDDHISMUS gibt es an anderer Stelle Vieles mehr zu berichten und zu sehen im achten Band.
Rein statistisch ist die Lebenserwartung in Thailand nicht so hoch wie bei uns, das Pensionierungsalter liegt (noch) bei 60 Jahren.
Die wichtige Ausnahme: Richter und Richterinnen arbeiten bis zum Alter von siebzig Jahren. Wahrscheinlich hĂ€lt Richter sein in Thailand jĂŒnger, oder gibt es zu wenige Richter im Lande ? Wenn diese lĂ€nger arbeiten, spart der Staat die ein oder andere Pension ein. Hier ist weiterer Forschungsbedarf angesagt.
Chiang Mai ist eine junge Stadt mit zumeist UnterdreißigjĂ€hrigen, bereichert von den vielen jĂŒngeren Backpackers aus allen Herren LĂ€ndern.
Nicht nur die allgemeine Landflucht, historisch ja auch bei uns bekannt, senkt den Altersdurchschnitt, sondern insbesondere die Funktion von Chiang Mai als UniversitÀtsstadt und als Schulzentrum der gesamten Region. Es gibt drei staatliche, eine buddhistische und sechs private UniversitÀten! Wichtige Colleges und Fachschulen sind ebenfalls hier; auch internationale Schulen.
Was macht das Land in circa 40 – 50 Jahren, wenn diese junge Generation ins Rentenalter kommt ? Die jetzige Generation hat mitnichten nicht mehr so viele Kinder, die traditionell die Altersversorgung ĂŒbernehmen könnten. Dies ist ein jetzt bereits erkennbares Problem, nicht nur in Thailand, sondern sicherlich auch in anderen asiatischen Staaten. China hat bekanntlich schon reagiert durch Lockerung der Ein-Kinder-Politik.
Die eingangs genannten grauhaarigen Herren in bestem Mannesalter versuchen mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung einzelner einheimischer Damen das Altersproblem zumindest in Europa zu mindern.
Es wird wohl mehr und mehr so kommen, daß unsere grauen Panther keine neue Partei, keine neue Revolution anstreben werden, sondern ihre Probleme individuell lösen mĂŒssen. Ein Ansatz fĂŒr die etwas Mutigeren wĂ€re, nach Thailand, Vietnam, vielleicht auch spĂ€ter nach Laos oder Kambodscha auszuwandern. HierfĂŒr reicht dann die Rente vielleicht noch.
So teste ich schon einmal an, ob diese in der Luft liegende GeschĂ€ftsidee: Seniorensupport in Fernost – funktionieren könnte. Ich werde mich dann gegebenenfalls als Senior Consultant auf diesem Gebiet bewĂ€hren können.



Erstellt: 2015-03-16 08:59:22


GEFANGEN IN CHIANG MAI

Image 1 click for bigger size
Image 2 click for bigger size
Image 2 click for bigger size

Bild 1
Bild 2
Bild 3

Schaut man in Globetrotter Blogs, so findet der Leser hier und da den Hinweis: Café besucht, das vom FrauengefÀngnis betrieben wird und in welchem weibliche HÀftlinge nach entsprechender Ausbildung Thai Massagen anbieten. Die einen sind entsetzt ob dieser ihrer Meinung nach zum schnöden Touristenort degradierten Institution, die Anderen sehen das lockerer. Zumindest haben die Backpacker hier eine angenehme Anlaufstelle, denn ja, diese Institution existiert immer noch, direkt neben dem alten FrauengefÀngnis in der Altstadt gelegen.
Die HĂ€ftlinge insgesamt durften allerdings umziehen in ein neues, grĂ¶ĂŸeres und moderneres Heim, zehn Kilometer nördlich vor den Toren der Stadt gelegen. Dieses neue, große, weiße Haus durfte ich besuchen. Jeder wird fragen: wie kommt der Mensch an solche Kontakte? Wie schon öfters erwĂ€hnt: Kennst Du erst Eine(n), kennst Du Alle. In der Farmerfamilie gibt es einen Polizisten, der widerum vermittelt einen GesprĂ€chstermin, und dann, in ein paar weiteren Schritten, hatte ich meine Interviews auch zum Thema GefĂ€ngnisse in Thailand. Ich konnte durch weitere Kontakte auch Ex HĂ€ftlinge interviewen. Um ins GefĂ€ngnis selbst hinein zu kommen, bedarf es einer offiziellen Erlaubnis der Zentraladministration in Bangkok. Wer wissen möchte, wie das funktioniert, möge mich fragen.
Auf der Fahrt ins GefÀngnis war ich gut bedient mit einem roten Taxi. Tuk TuK s nehme ich nur noch in akuten FÀllen, denn ich habe jetzt die Telefonnummer des fairen Fahrers, der sogar die ausgemachte Stunde auf mich wartete, bis ich die erste Visite und das Interview beendet hatte. So ging ich sicher, diesen Ort der gefallenen Engel auch wieder verlassen zu können.
Der Boss der Anstalt, wie kann es anders sein, ist eine Frau, eine angenehme, eher bedĂ€chtige Erscheinung. Interview? Ja, wie denn, sie spreche praktisch kein Englisch. Mein Thai reicht noch fĂŒr gar Nichts. Die Lösung war: ihr First Officer spreche Englisch. Prima; da hatte ich Alles, was ich brauchte. Superchic, die Uniformen; ein Foto von der umwerfend lĂ€chelnden Dame mußte sein. Ich schaute immer auf meinen Leitfaden; sie war eigentlich mehr an meinem Status interessiert: Alter, verheiratet or not, Einkommen, how long do you stay here and so on. Versuchung pur. Aber ich bin ja unbestechlich, gerade in puncto money. Ich bekomme hier, nebenbei gesagt, eine regelrechte money - Allergie, denn viele sehen die Farangs als ewig sprudelnde Geldquellen. Das muß ich sofort leider auf meine No Go Liste setzen. Und: da lob ich mir meine einfachen, ehrlichen Farmersleute, die immer betont haben: be careful. Immerhin erfuhr ich vom First Officer noch weitere Details zu den hier beaufsichtigten Insassinnen und dem Etablissement: KapazitĂ€t:. 3.228 Betten, zur Zeit mit circa 1.900 Personen gut gebucht. Ja, den Damen ginge es hier zum Teil verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gut, siehe MassagestĂŒbchen mit Restaurant in der Altstadt. Dort können die leichteren FĂ€lle oder auch diejenigen, deren Strafzeit dem Ende entgegengeht, tagsĂŒber arbeiten. Abends geht es dann wieder mit dem Gefangenentransporter ins Stammheim.
Todesstrafe? Ja, gibt es auch, ausgefĂŒhrt per Giftspritze, Chemie Made in Germany , frĂŒher durch Erschießungskommandos. Dies betrifft nur die MĂ€nner; Frauen werden...nein, nicht geköpft, sondern fĂŒr die gibt es nunmehr maximal lebenslang kostenlosen Aufenthalt in der Anstalt. Per königlichem Dekret ist seit Jahren die Vollstreckung der Todesstrafe generell ausgesetzt.
Draußen fuhr gerade ein Gefangenentransporter vor, ein kleiner LKW mit einer Art offenem KĂ€fig auf der LadeflĂ€che, ohne aircond also.
Wer mehr Infos ĂŒber First Officer und andere kontaktfreudige Kolleginnen haben möchte, kann sich gern an mich wenden; sie war bemĂŒht, auch viel privat von sich zu geben. Vielleicht war mein Kontaktmanagement auch einfach nur falsch gepolt, könnte bei den Sprachproblemen ja durchaus passiert sein. Zumindest war die Dame so nett, die Tour zum TIGER KINGDOM in die Wege zu leiten, zu den echten Wildkatzen. Ich werde sie dennoch nochmals treffen at lunch, aber zusammen mit ihrer Chefin, denn die gehe auch gern essen. Nun ja, das ist finanzierbar, circa 13,- € inklusive GetrĂ€nke wird mich der Spaß mit ihr und ihrer nicht englisch sprechenden Chefin kosten. Ich möchte weitere Inhalte fĂŒr meine Sex and Crime Tatortvorlage bekommen. Stichworte habe ich ja schon: Wildkatzen, menschliche und tierische, versteckter organisierter Heiratsmarkt, Hundemörder, illegaler Waffenhandel, EntfĂŒhrung by night and so on. Bei dem trĂ€gen Verkehr hier ist allerdings eines sicher: eine wilde Verfolgungsjagd Ă  la Bond, James Bond, wird darinnen nicht vorkommen können.

Nachsatz: inzwischen ist durch weitere Recherchearbeiten meine Studie zum FrauengefĂ€ngnis und dem Rehabilitationsprogramm nach den BANGKOK RULES entstanden. NĂ€heres siehe dazu im Blog unter SECURITY, zu beziehen ĂŒber die Rubrik k schop.

Erstellt: 2015-03-16 08:52:01


CHIANG MAI AUF WEBSITES

Aus der Vielzahl von websites ĂŒber die Stadt und ihr Umland sind hier einige informative sites von mir zusammengestellt worden, die fĂŒr Reisevorbereitungen, aber auch vor Ort zum Suchen bestimmter Sightseeings, Events, Restaurants etc. genutzt werden können. Bei der Suche nach hilfreichen websites fiel mir auf, daß es eine Unmenge an nichtaktiven und nur weiterleitenden websites zu dieser Stadt gibt, die nur Klick-Raten erzeugen wollen. Diese sind hier natĂŒrlich nicht aufgefĂŒhrt.




Hier meine prÀferierte Auswahl:



www.chiangmai.bangkok.com

kommerzielle website, gut geeignet fĂŒr Buchungen aller Art, auch fĂŒr AusflĂŒge in die Umgebung.
Viele zusĂ€tzliche Rubriken vermitteln Wissenswertes ĂŒber die Stadt und das Umland.



www.chiangmaiservice.com

private website eines deutschen Expats mit jahrelanger Thailand-Erfahrung. Sie ist fĂŒr mich das wichtigste Nachschlage-Medium zum Thema Chiang Mai. Einige meiner Kurzgeschichten erscheinen dort von Zeit zu Zeit.



www.chiangmaiurlaub.de

ebenfalls eine meiner prÀferierten websites zum Nachschlagen; auch nicht kommerziell, sondern privat betrieben.



www.chiangmailocator.com

Völlig neues kommerzielles Relaunch einer Ă€lteren site, wirbt damit, daß annĂ€hernd 7000 Business Organisationen, Unternehmen und Betriebe, nach Branchen geordnet, nicht nur aufgefĂŒhrt, sondern auch aktuell gehalten werden. Englischsprachig; nutze ich zur Suche von Firmen.



www.thai-ticker.com

Deutschsprachig, von Privat gestaltet. Gut geeignet fĂŒr Senioren, Langzeiturlauber und Residenten. Die site ist nicht ausschließlich auf Chiang Mai bezogen.
Es ist Vieles zum Thema Gesundheit und Altersversorgung zu finden. Chiang Mai mit UniversitÀtsklinikum, mehreren privaten HospitÀlern und Seniorenheimen bietet sich immer mehr als Altersresidenz an.
Ferner sind in den Rubriken unter anderem deutschstĂ€mmige Firmen vor Ort zu finden, und unter KULTUR sind umfassende Links zum Königshaus erstellt worden. Das ist nicht nur fĂŒr Royal Fans von Interesse, sondern auch geeignet zum Verstehen der neueren Geschichte des Landes. Auch mit diesem Verfasser gibt es gute Kontakte durch Verlinkung unserer websites.




Über diese kleine Auswahl hinaus habe ich eine umfassende web- Recherche erstellt ĂŒber alle möglichen Lebensbereiche in Nordthailand. Kurzfristig war diese Sammlung fĂŒr Alle frei zugĂ€nglich auf meiner website gewesen, nunmehr ist das kleine nĂŒtzliche Werk im k-shop zu kaufen, als Band 1 der Reihe: Gut zu wissen.

Erstellt: 2015-03-14 09:40:33
Link-, Medien- und Literaturverweise:
www.chiangmai.bangkok.com, www.chiangmailocator.com, www.chiangmaiservice.com, www.chiangmaiurlaub.de, www.thai-ticker.com